Schnee
Man riecht und spürt ihn schon, bevor er fällt
Und wenn er dann kommt…
Erst langsam, seicht und leise….
Dann immer heftiger, in dicken schweren Flocken
Bis alles bedeckt ist…
Versteckt unter einer sicheren Decke aus Kälte und Nass…
Die Welt schaut plötzlich lieblich und friedlich aus…
Wie im Märchen…
Die Bäume und Sträucher schauen aus wie mit dickem Zuckerguss überzogen…
Kitschig, aber wahr….
Die Natur ist still….kaum ein Vogel ist zu hören…
Auch die anderen Tier sind leise…..schlafen, bis es wieder warm wird
Doch das Leben geht weiter…
Rehe staksen durch die dünne Schneedecke im Wald….
Füchse schleichen durch das Zwielicht…
Ich mag es, wenn es so ist.
Diese Kälte, der Schnee, nass und auch trocken…
Ich packe mich dick in Pullis ein und laufe durch das glitzernde Weiß….
Geblendet genieße ich die eisige Luft….das Leben.
Nur manchmal hätte ich gern jemand, der gemeinsam mit mir läuft und geblendet ist.